Der Gigant unter den Auktionshäusern: eBay
Geschrieben von: jule   

Es ist soweit, Canon hat mal wieder einen Nachfolger in der EOS D Serie geliefert und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wie auch schon der Vorgänger EOS 500D ist sie eine digitale Spiegelreflexkamera mit Videofunktion. Während die 500D einen Sensor mit 15 Millionen Bildpunkten besitzt, hat die 550D nun 18 Millionen Bildpunkte zu bieten. Der Chip wurde allerdings nicht vergrößert, daher ist eine solche Änderung von nicht allzu großer Bedeutung. Dennoch muss man sagen, dass die Aufnahmen nun noch schärfer und brillanter aussehen, was an dem großen Kontrastumfang liegen könnte. Auch das Menü und die Aufnahmen auf dem Display wirken viel schärfer. Canon geht mit der Zeit und so können Videos nun auch im Full-HD-Modus aufgezeichnet werden, so dass eine optimale Darstellung auf Flachbildschirmen gewährleistet werden kann. Weiterhin gibt es auch ein kleineres HD-Format, falls sie noch keinen Fernseher der neuesten Generation besitzen. Bleiben wir direkt im Videobereich. Die EOS 550D besitzt einen Toneingang, wo man ein externes Stereomikrofon anschließen kann und so störende Geräusche vom Zoomen und Scharfstellen eliminieren kann. Eine weitere Neuheit ist die CEC-Funktion am HDMI-Anschluss. Schließt man die Kamera an einen CEC-fähigen Flachbildfernseher an, so kann man die anhand der Fernbedienung des Fernsehers bedienen und muss nicht ständig vom Sofa aufstehen. Das neue Ziel ist: Einfachheit statt Komplexität und trotzdem professionell. So kann man neben SD-Karten auch SDXC-Karten verwenden und sogar spezielle SD-Karten, die es erlauben, die Daten per WLAN zu übertragen. Der Akku ist leistungsstärker, ausgereiftere Liveview, einstellbare Gesichtserkennung und automatische ISO-Empfindlichkeitsdarstellung sind weitere Verbesserungen zum Vorgänger. Insgesamt wirkt die 550D hochwertiger und ausgereifter als die 500D. Egal ob Profi oder Amateur, die Canon 550D ist sowohl für Berufs-, als auch für Hobbyfotografen eine gute Investition.