Gewinneinbußen für H&M, doch an den Expansionszielen wird nicht gerüttelt
Geschrieben von: jule   

Aus den deutschen Städten und der Wirtschaft ist die schwedische Modekette H&M kaum noch wegzudenken. Kaum eine Innenstadt, die nicht mindestens ein Geschäft der beliebten Marke vorzuweisen hat. Vor allem bei jungen Mädchen und Frauen ist H&M mit seinen trendigen und vor allem erschwinglichen Kleidungsstücken sehr beliebt. Dies schlug sich in den letzten Jahren auch auf den Gewinn des Unternehmens nieder und der Erfolgskurs schien kaum aufzuhalten zu sein. Doch im zweiten Quartal diesen Jahres musste die Firma einen sinkenden Gewinn verkünden und die Welt der Wirtschaft war nicht wirklich überrascht darüber. Statt sieben Milliarden Schwedische Kronen im Vorjahreszeitraum, konnte H&M nun nur 5,7 Milliarden (629 Millionen Euro) Gewinn vor Steuern verbuchen.

Gründe für die Einbußen gibt es einige. Zum einen ist es um die weltweite Wirtschaft im Allgemeinen momentan nicht so gut bestellt. Viele Länder haben mit Problemen zu kämpfen und halten mit Sparprogrammen dagegen, welche sich auf die Bevölkerung und deren Kaufkraft und Kauflust auswirken. Zudem sind die Energie- und Rohstoffkosten in der Vergangenheit gestiegen, was sich wiederum auf den Gewinn niederschlägt. Außerdem ist die schwedische Krone im Moment sehr stark, was sich negativ auf die Bilanzen auswirkt. Trotz allem ändert H&M nichts an seinen Expansionsplänen. Insgesamt 250 neue Geschäfte sollen weltweit eröffnen – demgegenüber stehen 19, die geschlossen werden. Wachstum verspricht man sich bei dem Modeunternehmen vor allem auf dem chinesischen Markt. Es sieht also so aus, als ob die Erfolgsgeschichte von H&M weitergeht, wenn auch etwas gedämpfter als zuvor.