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Geschrieben von: jule
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Wer hätte gedacht, das ein kleiner Bildschirm so einen riesigen Hype auslösen kann? Wahrscheinlich niemand, außer Steve Jobs vielleicht selbst. Überall gibt es nur ein Thema - das iPad. Es wurde gerätselt, gegrübelt, hinterfragt und gemunkelt, wie wird es sein, was kann es und wie wird es die digitale Gesellschaft verändern. Startet jetzt eine neue Ära?
Fest steht, das iPad steht unter einem riesigen Druck, wurden doch schon der iPod und das iPhone zur digitalen Revolution und beförderten Apple wieder in die erste Liga, so dass Bill Gates nur noch blass werden konnte. Aber was ist denn nun ein iPad? Computerhersteller nennen es Tablet-Computer. Ein tragbares Bildschirmgerät ohne Tastatur, also ein Computer für unterwegs, der sogar noch praktischer ist als ein Laptop. Neu ist das ganze eigentlich nicht, denn vor einigen Jahren brachte Microsoft schon ein ähnliches Gerät auf den Markt. Aber es wollte einfach keiner haben. In Sachen Werbung ist Microsoft einfach nicht so kreativ wie Apple. Die haben den Dreh mit der Vermarktung raus und machen aus jedem neuen Gerät eine medienwirksame Sache. Vielleicht wird es genau deshalb ein Erfolg, denn man muss sich schon fragen, braucht man dieses Gerät wirklich unbedingt? Wenn man das iPad sieht, denkt man zuerst an einen überdimensional großen iPod-Touch. Damit liegt man übrigens gar nicht so falsch, denn die Funktionen sind ähnlich. Touchscreen-Display, LED-Hintergrundbeleuchtung, ein unempfindlicher Flash-Speicher mit 16 bis 64 GB, Bluetooth, WLAN und kabellose Verbindungen mit Tastaturen und anderen externen Geräten zeichnen das Gerät aus. Außerdem besitzt es, wie das iPhone 3GS, einen digitalen Kompass, einen Beschleunigungssensor und ein GPS-Modul. Apps, die uns das Leben erleichtern sollen, können natürlich auch herunter geladen und genutzt werden. Praktisch ist das iPad allemal, aber ob es lebensnotwendig ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. |